Also erst mal vorweg.
Meine beiden Kinder Susan 13 Jahre und Sharon 9 Jahre. Die Kinder haben 2 verschiedene Väter.
Was ja nicht weiter tragisch ist.
Das sich Vater 1 nicht um seine Tochter bemüht, damit haben wir uns zum Teil abgefunden. Da Vater2 sie angenommen hat als wäre seine eigene.
Ok mit Vater2 bin ich auch nicht mehr zusammen. So war meine Vorstellung von einer Familie zwar nicht aber es sollte nicht sein. Aber lieber eine gute Freundschaft als eine unglückliche
Beziehung.
Warum dieser Titel?
Ganz einfach, weil ich fassungslos darüber bin, wie manche Frauen damit durch kommen den Kindern ihre Väter entziehen zu können.
Alle vorkommenden Namen habe ich geändert. Außer den meiner Kinder.
Martin = Vater meiner Tochter Susan
Robert = Vater meiner Tochter Sharon
Hellen = Ex-Frau von Robert
Lisa = Tochter von Robert.
Ela = zukünftige Ehefrau :-)
Als Susans Vater und ich uns trennten war Susan gerade mal ein halbes Jahr alt. Habe ihm gesagt das Kinder nicht nur die Mutter brauchen sondern auch den Vater.
Na jedenfalls hätte er kommen können wie er wollte(warum ich sie ihm nicht über Nacht mitgab ist ein anderes Thema über was ich nicht schreiben möchte,aber er war damit einverstanden soviel dazu,es
war nicht wegen einer anderen Frau sondern es ging um die Wohnsituation).
Zu ihrem ersten Geburtstag kam er allerdings erst das nächste mal zu mir. Egal denn er war da.Brachte ihr ein Bobbycar mit und flitzte dann mit ihr durch die Wohnung.
Wir verabschiedeten uns. Nur wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht das es ein wiedersehen erst jahre später geben wird.
Robert (wir kennen uns da wir ich gerade 15)kam ein paar Monate später kurz in mein leben. Ich erfuhr das er geheiratet und eine Tochter Namens Lisa hatte. bin die neue Familie mit einem Freund
besuchen gegangen.
Knapp 1 1/2 jahre später traf ich Robert erneut. Fragte wie es seiner Frau und Tochter gehen würde. Er beantwortete mir die Frage damit, das die beiden sich getrennt hätten.
Ich lud ihn zu einem Kaffee ein.Da man sich lange nicht gesehen hatte gab es also viel zu quatschen.
Es kam wie es kam. wir verliebten uns in einander.
Ich bekam nun den Zorn von Hellen mit und den Briefverkehr der rege zwischen den Anwälten herrschte. Vorallem wegen des Besuchsrechtes. Denn den Unterhalt von Frau und Kind hat er bereitwillig
gezahlt.
Hellen behauptete das Robert sie in der Schwangerschaft geschlagen und getreten hätte und das er Alkoholiker sei. Und das die gemeinsame Tochter Lisa dermaßen angst vor ihm das sie sich weigerte
sie ihm zu überlassen.
Aber es liess sich alles widerlegen,da er berufskraftfahrer war und ist konnte er sich keinen Übermässigen Alkoholkonsum erlauben.
Sie schwor ihm das er die kleine nie mehr wieder sieht
Denn dafür hatte er seine Arbeit viel zu gern.
Ich konnte meist nur ungläubig mit dem Kopf schütteln als ich die Briefe las.
Es kam ein Gerichtstermin da ging es um das obligatorische Besuchsrecht. Die Mutter willigte zwar auf anraten ihres Anwaltes ein aber es blieb vorerst bei einem treffen bei ihr.
Robert ging allein zu ihr. Man war der happy als er wieder kam.
Er konnte eine stunde mit ihr spielen. und dann musste er gehen.
Als dann das zweite treffen stattfinden sollte. Soll Lisa krank gewesen sein. Beim dritten mal war es nicht anders. und er teilte es seinem Anwalt mit.
Die antwort des anderen Anwalts ließ nicht lange auf sich warten. Das Kind sei total verstört etc.
So sollte der nächste Gerichtstermin kommen. Die Scheidung war noch lange nicht in Sicht.
Der Richter entschied. Das ein Gerichtspsychologe sollte beide Parteien in Augenschein nehmen.
So kam es das eines schönen Tages daß der nette Herr bei uns war, Robert schilderte ihm alles. Da kam dann zum ersten mal ich ins Spiel. Denn der Psychologe notierte sich das wir beiden schon
eine ganze weile ein paar seien und an zusammen ziehen dachten da meine Tochter zu ihm Papa sagte.
Der nette Psychologe besuchte dann Hellen sie erzählte dann ihre Version der Geschichte.
Es kam ein neuer Brief vom Gericht. Diesmal sollte das treffen bei uns mit Lisa und Psychologen stattfinden.
Wir glaubten nicht wirklich daran. Zu oft wurde abgesagt. Zuerst kam der Psychologe und kurz danach klingelte es und Hellen kam mit Lisa. diese sagte nur giftig sie sei in einer Stunde wieder da
und ging.
Ronny, Susan und Lisa samt Pschologe sind im Kinderzimmer verschwunden. Ich blieb im Wohnzimmer da Robert ja schon lange nicht mehr Lisa zeit verbringen konnte.
Pünktlich als die Zeit rum war klingelte es.
Da ich von Natur aus ein höflicher Mensch bin bat ich Hellen rein, da ich selbst ja keinen Stress mit ihr hatte(nur wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht,das ich auch zu ihrem Feinbild gehört
habe u. immer noch gehöre,da sie Robert unterstellte das Susan auch von ihm sei. Mein Kind hat helle Haare und ich bin nun mal dunkelhaarig,wie ihr Erzeuger auch.Was sich aber beweisen ließ mit
einem Vaterschaftstest,den ich hatte.) Sie zog es aber vor, vor Tür stehen zu bleiben.
Und dann passierte etwas womit keiner von uns gerechnet hatte.
Robert zog Lisa die Jacke an und sagte das sie jetzt nach Hause müsste. Die kleine fing an zu schreien sie möchte bei ihrem Papa bleiben und bei mir. Wir waren sprachlos.
Hellen versuchte die kleine zu locken mit süssigkeiten die sie ihr versprach. Aber Lisa wollte nicht.
Hellen kam auch nicht rein.
Bis Lisa in greifbare Nähe gekommen war. Schnappte sie die kleine und war verschwunden. Also ganz wie zu erwarten war.
Es kam mal wieder ein Gerichtstermin. Es wurde festgelegt das der Vater wie auch Mutter und Kind zu einer anderen Psychologin sollten.
Am Ende kam in ihren Bericht.
Das der Vater sehr zugänglich sei und die Kindesmutter das Kind unter ihrer totalen Kontrolle hätte und sehr eingeschüchtert wäre.
Worauf Roberts Anwalt mit Absprache das Sorgerecht beantrage. Da ich auch zusagen musste.
Wieder ein hin und her. Und bei einem erneuten Besuch beim Anwalt erfuhren wir das Hellens Anwalt das Mandat niedergelegt hatte. Da ja nach und nach raus kam das Hellen in allem die Unwahrheit
gesagt hatte.
Dann aber machte Robert etwas worüber ich auch heute noch mit dem Kopf schüttel und ihm dazu auch meine Meinung gesagt.
Denn er hat auf anraten seines Anwaltes(da hab ich allerdings das erste und einzige am Verstand des Anwalts gezweifelt) damit die Scheidung die schneller über die Bühne ging. Das Sorgerecht
abgegeben. Was er ja eigentlich beantragt hat aber abgewiesen, wg. einer meiner meinung nach schwammingen erklärung.
Ich fragte ihn ob wisse was es bedeute was er da von sich gegeben hat und ob der Anwalt "noch alle Latten am Zaun hatte" ihm so was zu raten.
Er meinte er habe ja noch das Besuchsrecht.
Ich meinte auch das es das einzigste was sei was er noch hätte. Ich nannte ihm allerhand beispiele und ihm dämmerte das seine Entscheidung doch nicht so ganz richtig gewesen ist.
Aber er nun auch langsam resigniere und einen Schlussstrich ziehen möchte.
Ich meckerte da noch etwas vor mich her. I
Ich stand und stehe noch heute zu der Meinung das Kinder rechte haben auf ihre, ich sag es mal hart, "Erzeuger" und es wenn es nur darum geht um zu erfahren wo ihre Wurzeln liegen
Das mag daran liegen das ich selbst nicht wusste wie mein Vater aussah. Aber sie haben ein recht drauf egal wie angekratzt das ego einer Frau sein mag!
Das Jungendamt wurde auch eingeschaltet. Die ja eigentlich vermitteln sollten.
Wieviel aufwand getrieben wurde nur um ein bisschen weiblich gekränkter Eitelkeit zu leibe zu rücken.
Denn sie zog die Frau vom Jugendamt auf ihre Seite.
So wurden auch hier wieder treffen vereinbart das beim ersten mal zwar eingehalten wurde aber dann wieder mit ausreden entschuldigt wurde.
Auf Anraten des Jugendamtes wurde alles erst mal ruhig gestellt. Da doch alles sehr aufgeladen sei.
Mir kam es zugute denn da war ich mittlerweile mit Sharon Schwanger.Aber begeistert war ich trotzdem nicht.
Nun hatte wohl zwischenzeitlich der Vater von Susan erfahren das ich in einer neuen Beziehung und schwanger sei. Er meldete sich bei meiner Tante. Sie rief mich auch umgehend an. Und informierte
mich darüber das er ja Vater sei und Rechte. Susan war mittlerweile 3jahre alt und er hatte sich 2jahre nicht gemeldet. Ich fiel aus allen Wolken. Aber es sollte mir recht sein. Ich sagte das wenn
er sich noch mal bei meiner Tante meldet.er vorbei kommen könnte.
Es tat sich aber nichts. Heute weiss ich warum. Aber dazu später.
Ich war schwanger und an Trennung war nicht zu denken. Trotzdem kam mal das Gespräch auf,wenn wir uns trennen sollten dann möchte er doch beide Kinder nehmen,da Susan ja zu ihm Papa sagte.
Da musste er lachen und sagte das ist doch selbstverständlich sie ist wie meine eigene Tochter.
Tja eigentlich ist das Pech denn diese Beziehung ging auch nach der Geburt auseinander.
Ich war auch bestimmt nicht die netteste. Muss ich zugeben. Aber ich hab mich verdammt noch mal zusammen gerissen und nicht vor den Kindern über ihn gemeckert. Oder wenn sie ihn hörweite waren.
Wir waren die erste Woche getrennt und schon in der zweiten hat er sich gemeldet wegen der Kinder.
Wir mussten allerdings noch absprechen wie das ist mit den Kindern. Er blieb dann mit ihnen in der großen Wohnung und ich blieb in der alten(die ja renoviert werden musste) oder ich bin an
Wochenenden freunde besuchen gefahren.
Männer können da schneller auf die Freundschaftsschiene umlenken wie wir Frauen.
Aber es hat geklappt.
Und einmal bin ich am Wochenende auch zu hause geblieben,er hat im Wohnzimmer geschlafen und ich im Schlafzimmer, weil ich das wegfahren leid war. Und ich konnte das erste mal ausschlafen und er
ist aufgestanden. *grins* Was er nämlich vorher nie gemacht hat.
Aber so ganz komplikationslos lief das aber nicht ab.
Aber er hatte auch irgendwann eine eigene Wohnung,denn er wohnte solang bei seiner Freundin die selbst noch bei ihrer Mutter wohnte.
Allerdings verheimlichte er sie mir noch. Warum auch immer.
Und dann kam der Tag an dem ich sie endlich sah. Sie haben die Kinder nach Hause gebracht.Und die Haustür stand noch offen und sie wollte draussen warten.
Ich muss erwähnen das Robert immer noch Romane erzählte bis er ging also eine Stunde konnte es schon werden. Und in weiser voraussicht.
Ging ich zur Tür und sagte sie solle ruhig mitreinkommen. Da es mitten im Winter war.
Und so hab ich sie das erste mal zu Gesicht bekommen.
Ehrlich. Sie ist eine Person die man einfach gern haben muss.
Ich fragte Susan wie sie sie findet und sie sagte sehr lieb sei sie und das sie oft basteln. Und da war mir klar, ich weiss meine Kinder gut bei ihr aufgehoben.
So fürs erste reicht es.